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Farbe, Rhythmus und ich – meine Reise als junger Künstler
Der erste Pinselstrich
Ich war vielleicht vier oder fünf Jahre alt, als meine Mutter zum ersten Mal einen Pinsel in meine Hand gelegt hat. Wir saßen zusammen am Küchentisch, vor uns ein weißes Blatt Papier – und plötzlich war da diese Farbe. Rot. Blau. Gelb. Ich weiß noch, wie ich einfach losgemalt habe, ohne nachzudenken. Keine Regeln, kein Plan. Nur ich und das Papier.
Das klingt vielleicht nach einer ganz normalen Kindheitserinnerung. Aber für mich war es der Anfang von etwas, das bis heute nicht aufgehört hat.
Zeichnen ist einfach immer da
Seitdem ist das Zeichnen ein fester Teil meines Lebens. Nicht weil ich muss – sondern weil ich es brauche. Wenn ich nicht weiß, wie ich etwas in Worte fassen soll, greife ich zum Stift. Wenn ich traurig bin, wenn ich aufgeregt bin, wenn mir etwas durch den Kopf geht, das ich nicht erklären kann – dann zeichne ich.
Kunst ist für mich kein Hobby. Es ist eine Sprache. Meine Sprache.
Ich glaube, viele Menschen denken, dass man besonders talentiert sein muss, um Kunst zu machen. Aber ich sehe das anders. Man muss einfach anfangen. Und dann weitermachen. Immer wieder.
Wenn Kunst und Musik sich treffen
Ich bin nicht nur Künstler – ich bin auch Schlagzeuger. Und ich merke immer mehr, wie eng diese beiden Dinge bei mir zusammenhängen.
Wenn ich am Schlagzeug sitze und spiele, fühle ich dasselbe wie beim Zeichnen: Ich bin komplett im Moment. Alles andere verschwindet. Der Rhythmus, den ich spiele, und die Linien, die ich zeichne – beides kommt aus demselben Ort in mir.
Manchmal höre ich Musik und sehe dabei Bilder vor mir. Farben, Formen, Bewegungen. Und dann setze ich mich hin und zeichne genau das. So entstehen viele meiner Ideen – nicht am Computer, sondern im Kopf, während ich Musik mache.